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Ausbildung am IPF

Bei uns besteht die Möglichkeit eine Ausbildung als Chemielaborant:in, als Biotechnologe:in oder Verfahrensmechaniker:in für Kunststoff- und Kautschuktechnik zu absolvieren.

Warum sich eine
Ausbildung bei uns lohnt

Polymerforschung hat Zukunft. Polymere sind als Werkstoffe für Zukunftstechnologien unverzichtbar.

Die Ausbildung am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. ist gekennzeichnet durch die Mitarbeit in internationalen Forscherteams und die Arbeit mit modernsten Geräten und Methoden. Schon mit Beginn der Ausbildung erfolgt eine Integration der Auszubildenden in konkrete Forschungsprojekte.

Wir fördern:

  • Teilnahme von Auszubildenden (Fachrichtung Chemielaborant:in) an internationalen Austauschprogrammen
  • Teilnahme der Auszubildenden als Ansprechpartner auf Bildungsmessen, z. B. KarriereStart in Dresden
  • Jährliche Vortragsreihe der Auszubildenden des 1. bis 4. Ausbildungsjahres zu deren Arbeitsaufgaben in den entsprechenden Abteilungen im Institut

Wir wurden ausgezeichnet: 

  • als hervorragende Ausbildungseinrichtung durch die IHK Dresden, 2004, 2014, 2016, 2017, 2018,  2020 und 2021
  • mit der Verleihung des Prof. Joehnk-Preises an Azubis des IPF 2018, 2019 und 2020
  • in der Evaluierung des Institutes durch die Leibniz-Gemeinschaft, 2008 und 2015

Ansprechpartnerin

Für alle administrativen Belange
Frau Carmen Schumann
Personal und Soziales
+49 351 4658-592
ausbildung@ipfdd.de

Was sind Polymere?

Polymere bieten einzigartige Möglichkeiten Materialien maßzuschneidern. Sie sind die Basis für nahezu alle modernen Technologien und immer wieder Ausgangspunkt für innovative Entwicklungen zu den großen Herausforderungen wie Energie, Mobilität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Kommunikation.

Dabei sind Polymere nicht neu, sondern als Biopolymere die stoffliche Grundlage des Lebens, und in Form von Holz, Leder oder Wolle sind sie schon lange auch als Werkstoffe Begleiter des Menschen. Mit dem inzwischen erlangten wissenschaftlichen Verständnis von Polymeren, ihrer gezielten Synthese und mit effektiven Verarbeitungsverfahren ist die rationale Gestaltung von Polymermaterialien möglich geworden. Material- und energiesparender Leichtbau, Informationstechnologien, medizinische Therapien und vieles andere sind ohne Polymersysteme nicht denkbar.

Computer und Mobiltelefone (Handys) - immer leistungsfähiger und kleiner - sind ohne Polymere nicht denkbar, z.B. als zuverlässige, extrem dünne Isolatorschichten. Moderne Leichtbauwerkstoffe auf Grundlage von Kunststoffen sorgen dafür, dass Autos oder Flugzeuge leichter und damit kraftstoffsparend gebaut werden können. Pulverlacke auf Polymerbasis ersetzen mehr und mehr herkömmliche Lacksysteme, wodurch Lösemitteleinsatz vermieden und  resssourcenschonend lackiert wird. Geladene Polymere, sogenannte Polyelektrolyte, sorgen nicht nur in Haargel und anderen Kosmetikprodukten für tolle Pflege und Style, sondern werden auch zur zuverlässigen Reinigung von Abwässern eingesetzt. Und auch, wenn es um unsere Gesundheit geht, kommt man kaum an Polymeren vorbei: Viele in der Medizin verwendete Produkte werden bereits jetzt aus Kunststoff hergestellt, von Blutbeuteln, Kontaktlinsen und Zahnfüllungen bis hin zu Implantaten wie Herzklappen und künstliche Netzhaut. Großer Forschungsbedarf besteht noch bei zuverlässig funktionierenden und mit dem menschlichen Organismus gut verträglichen Materialien zum Gewebe- oder Organersatz in neuen Verfahren der regenerativen Medizin.