Leitbild "Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie"  des IPF

Das IPF steht für die Gleichstellung der Geschlechter und für die Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung. Die Themen Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchdringen alle Organisationsebenen.

 

Das Institut strebt ein hohes Maß an Familienfreundlichkeit an. Dies geschieht durch eine Unternehmenskultur,  die unterschiedliche familien- und lebensphasenabhängige Interessen berücksichtigt und konkrete Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit beinhaltet.

 

Das Institut strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in wissenschaftlichen Positionen an. Dafür ist die Nachwuchsförderung vom Schulalter über alle weiterführenden Qualifikationsphasen ein wichtiger Aspekt. Das Institut beteiligt sich an den jährlich stattfindenden Girls'Days. Für die schulische und studentische Ausbildung werden Praktika in den wissenschaftlichen Abteilungen angeboten. Promotion und Habilitation werden durch intensives Mentoring unterstützt.

 

Das Institut ist aktives Mitglied des Netzwerkes Dresden-concept e.V. und des Netzwerkes der nach dem audit "berufundfamilie" zertifizierten Dresdner Institutionen.
Mit dem Dual Career Service der TU Dresden erhöht es seine Attraktivität für internationale Spitzen- und Nachwuchsforscher.

Gleichstellung am IPF

Das Institut setzt die Ziele der Gleichstellungsgesetze des Bundes (BGleiG v. 30.11.2001) und des Landes Sachsen (Sächsisches Frauenfördergesetz (SächsFFG- von 1994) / Sächsisches Integrationsgesetz (SächsIntegr-von 2004)) auf der Grundlage der Ausführungsvereinbarung Gleichstellung (AVGlei) der GWK vom 27.10.2008 um. Zudem verpflichtete es sich, die Gleichstellungsstandards der DFG von 2008 anzuwenden.


Auf der Basis einer Ist-Analyse der Beschäftigtenstruktur des Institutes wurde in enger Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten ein Gleichstellungsplan erstellt, der im 4-Jahresrhythmus evaluiert und fortgeschrieben wird.

 

 

Ein wichtiges unterstützendes Instrument zur Umsetzung der darin festgeschriebenen Ziele stellt die Zertifizierung nach dem "audit berufundfamilie" dar. Das Audit, eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, unterstützt Unternehmen, eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen. Es handelt sich hierbei um einen kontinuierlichen Prozess. Am Ende des Auditierungsverfahrens, in dessen Rahmen konkrete Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik erarbeitet werden, steht die Vergabe eines Zertifikats. Über einen Zeitraum von 3 Jahren erfolgt die Umsetzung der festgeschriebenen Ziele, die dann durch die berufundfamilie gGmbH (einem Unternehmen der Hertie-Stiftung) evaluiert wird. 

Seit dem 17.05.2010 ist das IPF nach dem "audit berufundfamilie" zertifiziert. 

 

Die wiederholte positive Evaluation der Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie wurde unserem Institut mit der erneuten Zertifikatsverleihung am 27.08.2013 bescheinigt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Institutes profitieren von folgenden
Maßnahmen zur Umsetzung von Chancengleichheit und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie:

  • Gleitarbeitszeit
  • bevorzugte Urlaubsgewährung in den Ferienzeiten für Familien mit schulpflichtigen Kindern
  • Belegplätze in Kindertagesstätten des Studentenwerkes Dresden und des Eigenbetrieb Kindertagesstätten der Stadt Dresden
  • Unterstützung bei der Suche von individuellen Lösungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Überbrückung Elternzeit; Pflege von Familienangehörigen)
  • familiengerechte Terminplanung (Versammlungen, Seminare, Fortbildungen...)
  • Eltern-Kind-Arbeitszimmer
  • Gesundheitsangebote
  • Kinderweihnachtsfeier
    Die seit 2010 jährlich durchgeführte Kinderweihnachtsfeier erfreut sich zunehmender Beliebtheit
Kinderweihnachtsfeier 2014
mit Zauberer Oliver Mehl

EU-Projekt "Genis Lab"

Unser Institut arbeitete neben sechs weiteren wissenschaftlichen Instituten Europas von 2011 bis 2014 in dem EU-Projekt GENIS LAB "The Gender in Science and Technology LAB" mit.

Die Erkenntnisse des Projektes wurden in „Guidelines“ zusammengefasst.

Ansprechpartner

Gleichstellungsbeauftragte
Dr. Victoria Albrecht
Tel. 0351/4658317
albrecht@ipfdd.de
stellv. Gleichstellungsbeauftragte
Kerstin Arnhold
Tel. 0351/4658638
arnholdk@ipfdd.de
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