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Forschungsnetzwerke

Fest verankert am Forschungsstandort Dresden und eng vernetzt mit Forschergruppen weltweit - so lässt sich die Position des IPF in der globalisierten Forschungslandschaft beschreiben. Nachfolgend finden Sie eine kurze Auflistung der wesentlichen REGIONALEN, NATIONALEN und INTERNATIONALEN Forschungsverbünde des IPF.

Regional

Das IPF ist Partner in DRESDEN-concept, einem wesentlichen Baustein zur Vorbereitung der Bewerbung der TU Dresden für die Exzellenzinitiative.

Kompetenzen und Kapazitäten auf dem Gebiet der Werkstoffe sind im Materialforschungsverbund Dresden gebündelt, in dem 20 universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen mit derzeit rund 2000 Mitarbeitern/-innen zusammengeschlossen sind.

Eng verknüpft ist das IPF mit der Technischen Universität Dresden

Von IPF und TUD gemeinsam installiert wurde das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien, das unter einem Dach Aktivitäten beider Einrichtungen auf dem Gebiet des Molecular Bioengineering zusammenführt.

Für die dynamische Entwicklung von Lebenswissenschaften und Biotechnologie in den letzten Jahren stehen das Exzellenzcluster "From Cells to Tissues to Therapies" und die "Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering", die innerhalb der Exzellenzinitiative der Bundesregierung etabliert wurden und mit denen die TU Dresden und ihre außeruniversitären Partner/-innen die Aktivitäten des 2006 eingerichteten DFG-Forschungszentrums "Regenerative Therapien" weiter ausbauen können.

Aus der Verbindung von Materialforschung und Lebenswissenschaften ergeben sich einzigartige Synergien und Potentiale für international führende Forschung und hoch interessante Anwendungsperspektiven. Ähnliches gilt für die Zusammenarbeit der Dresdner Materialforscher/-innen mit der Mikroelektronik-Industrie, die in Silicon Saxony einen führenden Standort entwickelt hat.

National

Das IPF als Institut der Leibniz-Gemeinschaft übernimmt auf nationaler Ebene die Rolle der anwendungsorientierten Grundlagenforschung und grenzt sich hinsichtlich seiner Forschungsorientierung eindeutig von der Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Gemeinschaft ab.

Mit seiner auf einem breiten Grundlagenverständnis basierenden anwendungsorientierten Forschung ist das IPF ein gesuchter Partner in Projekten mit der Industrie. Über 1,5 Mio EUR Drittmittel werden jährlich direkt aus der Industrie eingeworben, mithin ca. 25 % des Drittmittelaufkommens des Instituts. Zur direkten kommerziellen Verwertung von Ergebnissen wurden bisher fünf Technologieunternehmen ausgegründet. Der polymerherstellenden und kunststoffverarbeitenden Industrie steht das Institut auch beratend zur Seite, wobei regionale und überregionale Netzwerke Kontaktanbahnung und Transfer von Know-how unterstützen.

International

Internationalität ist schon längst Selbstverständlichkeit: Kooperationen mit Einrichtungen rund um den Globus bringen es mit sich, dass ständig Gastwissenschaftler/-innen aus bis zu 30 Ländern für unterschiedliche Zeiträume am IPF tätig sind und IPF-Mitarbeiter/-innen zu Gastaufenthalten ins Ausland gehen.

Die Beteiligung an mehreren von der Europäischen Union geförderten Forschungsverbünden beweist die internationale Anerkennung des Instituts und erschließt neue Formen der Zusammenarbeit in Europa. Aus dem Network of Excellence "Nanostructured and Functional Polymer Based Materials and Nanocomposites" (NANOFUN-POLY) heraus wurde das European Centre for Nanostructured Polymers (ECNP) gegründet, um die begonnene Forschungsvernetzung auf diesem Gebiet auf eine dauerhafte und tragfähige Basis zu stellen.