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Hochleistungselastomere und Grenzflächen in gefüllten Kautschuken

Nahezu jeder technisch eingesetzte Elastomerwerkstoff ist mit Partikeln in Nanometergröße gefüllt, durch welche dessen Werkstoffeigenschaften gezielt beeinflusst werden können.

Eine wesentliche Forschungsrichtung der Elastomerforschung am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. ist dabei der Einsatz neuer über den Stand der Technik hinausgehender Füllstoffkonzepte und deren Kompatibilisierung mit der Kautschukmatrix.

Von enormer Bedeutung sind hierbei die Wechselwirkungskräfte, welche zwischen dem Polymer und den nanoskaligen Füllstoffpartikeln wirken und einen wesentlichen Einfluss auf die Dispergierbarkeit der Partikel, die Adhäsion zwischen Füllstoff und Elastomer sowie die Re-agglomeration der Füllstoffpartikel (Füllstoffflockulation) aufweisen.

Auch durch während der Verarbeitung des Kautschuks reaktiv erzeugte Polymerphasen (z.B. auf Polyurethanbasis) können gezielt das Eigenschaftsprofil des Elastomermaterials verändern und zu kostengünstigen Hochleistungselastomerwerkstoffen führen.

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