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Selbstheilende Materialien

Die Arbeiten zu selbstheilenden Materialien sind auf die Verbesserung der Gebrauchseigenschaften von Gummis ausgerichtet. Aufgrund ständiger mechanischer Beanspruchung sind Gummis einem permanenten Verschleiß ausgesetzt. Insofern ist es naheliegend deren Lebensdauer durch Anwendung von Prinzipien der Selbstheilung zu verbessern. Unser Konzept beinhaltet die Nutzung nichtkovalenter Wechselwirkungen wie Wasserstoffbrückenbindungen und ionische Wechselwirkungen, welche im Schadensfall zur Ausheilung von Nano- und Mikrorissen führen. Hierbei gilt es ein ausgewogenes Verhältnis kovalenter und nichtkovalenter Wechselwirkungen im Gummi zu erreichen. Die Arbeiten erfolgen in enger Kooperation mit der Abteilung Elastomere im Institut..

      • Selbstheilungskonzepte

       

      • Untersuchungen zur Selbstheilung

          Schnitt-Heilungs-Verhalten

Kontakt:
Dr. Frank Böhme   Tel.: +49 351 4658 298

Mitarbeiter:
M.Sc Marcus Suckow, M.Sc Sebastian Stein, M.Sc M.Tech Manta Roy, Dr. Amit Das (Department: Elastomers)

Kooperationen:
Prof. Dr. Kay Saalwaechter, Institute of Physics - NMR Group, Faculty of Natural Sciences II, Martin-Luther-University Halle-Wittenberg
Dr. Wim Pyckhout-Hintzen, Institute of Complex Systems (ICS), Forschungszentrum Jülich GmbH

Aktuelles Projekt:
“Self-healing elastomers based on bromobutyl rubber with reversible interacting groups”, Follow-up application for SPP1568 "Design and Generic Principles of Self-healing Materials"

Aktuelle Publikationen:
Banerjee, S., Voit, B., Heinrich, G., Böhme, F. Tetrahedron Lett. 53 (2012) 2236

Aktuelle Graduierungsarbeiten:
A. Sallat: „Herstellung und Untersuchung von Mischungen aus Bromobutylkautschuk und polyionischen Flüssigkeiten – Möglichkeit zur Entwicklung neuer Elastomere mit selbstheilenden Eigenschaften?“, Master Thesis, Technische Universität Dresden (2014)

M. Suckow: „Neue ionische Polymere über polymeranaloge Umsetzung von MSA-Copolymeren und nachfolgender Alkylierung“, Master Thesis, Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg (2012)