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Ausbildung am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V.

Warum sich eine Ausbildung bei uns lohnt!

Polymerforschung hat Zukunft. Polymere sind als Werkstoffe für Zukunftstechnologien unverzichtbar.

Die Ausbildung am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. ist gekennzeichnet durch die Mitarbeit in internationalen Forscherteams und die Arbeit mit modernsten Geräten und Methoden. Schon mit Beginn der Ausbildung erfolgt eine Integration der Auszubildenden in konkrete Forschungsprojekte.

Wir stellen uns dem Wettbewerb:

  • erfolgreich im Sächsischen Landeswettbewerb 2005 und 2006 mit Beiträgen zur Reduzierung des Feststoffgehaltes in Abwässern durch Anwendung neuartiger Flockungsmechanismen bzw. zur Reduzierung des Schadstoffgehaltes in Abwässern mit Hilfe modifizierter Partikel zur Sorption

  • Teilnahme 2011 mit dem Beitrag: „Mit Pulverlack Kunststoffoberflächen lösemittelfrei und ressourcenschonend zum Glänzen bringen“

Wir fördern:

  • Teilnahme von Auszubildenden (Fachrichtung Chemielaborant/in) des 3. Ausbildungsjahres am zweiwöchigen Austauschseminar mit französischen Auszubildenden in Frankreich und Deutschland
  • Teilnahme der Auszubildenden als Ansprechpartner auf Bildungsmessen, z. Bsp. KarriereStart in Dresden
  • Jährliche Vortragsreihe der Auszubildenden des 1. bis 4. Ausbildungsjahres zu deren Arbeitsaufgaben in den entsprechenden Abteilungen im Institut

Wir wurden ausgezeichnet: 

  • als hervorragende Ausbildungseinrichtung durch die IHK Dresden, 2004 
  • in der Evaluierung des Institutes durch die Leibniz-Gemeinschaft, 2008

Ansprechpartner

  • Für alle administrativen Belange: Susanne Otto (0351/4658484)

Was sind Polymere ?

Computer und Mobiltelefone (Handys) - immer leistungsfähiger und kleiner - sind ohne Polymere nicht denkbar, z.B. als zuverlässige, extrem dünne Isolatorschichten. Moderne Leichtbauwerkstoffe auf Grundlage von Kunststoffen sorgen dafür, dass Autos oder Flugzeuge leichter und damit kraftstoffsparend gebaut werden können. Pulverlacke auf Polymerbasis ersetzen mehr und mehr herkömmliche Lacksysteme, wodurch Lösemitteleinsatz vermieden und  resssourcenschonend lackiert wird. Geladene Polymere, sogenannte Polyelektrolyte, sorgen nicht nur in Haargel und anderen Kosmetikprodukten für tolle Pflege und Style, sondern werden auch zur zuverlässigen Reinigung von Abwässern eingesetzt. Und auch, wenn es um unsere Gesundheit geht, kommt man kaum an Polymeren vorbei: Viele in der Medizin verwendete Produkte werden bereits jetzt aus Kunststoff hergestellt, von Blutbeuteln, Kontaktlinsen und Zahnfüllungen bis hin zu Implantaten wie Herzklappen und künstliche Netzhaut. Großer Forschungsbedarf besteht noch bei  zuverlässig funktionierenden und mit dem menschlichen Organismus gut verträglichen Materialien zum Gewebe- oder Organersatz in neuen Verfahren der regenerativen Medizin.


Chemielaborant/in

Ausbildungsinhalte

1. Basisqualifikationen:
  • Laborgrundkurse
  • Chemische und physikalische Arbeitsmethoden
  • Präparatives Arbeiten, Volumetrie
  • Messtechnik
  • Informatik
2. Wahlqualifikationen:

(sechs Bereiche, Auswahl entsprechend des Anforderungsprofils des Hauses)
  • Anwenden probetechnischer und analytischer Verfahren
  • Anwendung chromatografischer Verfahren
  • Anwenden spektroskopischer Verfahren
  • Durchführung biochemischer Arbeiten
  • Präparative Chemie, Reaktionstypen und Reaktionsführung
  • Qualitätsmanagement
  Zusatzqualifikationen durch erweiterten Englischunterricht und eines Computerlehrgangs („Internationaler Computerführerschein“) an der Berufsschule Radebeul.
Zur Ausbildung
  • betriebliche Ausbildung im dualen Verbund mit dem Berufsschulzentrum Radebeul und der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden im Blockunterricht
  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
  • Ausbildungsbeginn: jeweils mit Beginn des Schuljahres in Sachsen
  • Vergütung: gemäß TVA-L BBiG
Einstellungsvoraussetzungen
  • Realschulabschluss oder Abitur mit guten Noten im naturwissenschaftlichen Bereich und im Fach Englisch
Ansprechpartner
  • Dr. Karin Sahre (0351/4658228) – Wissenschafliche Mitarbeiterin, Abteilung Analytik
  • Bewerbungen erbeten an: Personal und Soziales, Susanne Otto, Postfach 120 411, 01005 Dresden

Seit Beginn der Ausbildung zum Chemielaboranten im August 1995 wurden bisher 38 Auszubildende erfolgreich auf das Berufsleben vorbereitet. Am IPF sind jedes Jahr drei Ausbildungsstellen vorgesehen.
Medien


Video des BerufeTV der Bundesagentur für Arbeit


Weitere Links

Berufsschule Radebeul
SBG Dresden


Biotechniker/in

Ausbildungsinhalte
  • Realisierung grundlegender mikrobiologischer Arbeits- und Sicherheitstechniken
  • Planung, Durchführung und Auswertung von Messungen/Analysen zur Produkt-, Verfahrens-, Emissions- und Immissionskontrolle bzw. -überwachung
  • Planung/Teilprojektierung, Erprobung, Betrieb, Optimierung von Anlagen und Mess-, Prüf- und Analysentechnik
  • Wartung, Kontrolle, Kalibrierung und Instandhaltung von Anlagen und Mess-, Prüf- und Analysentechnik
  • Firmenspezifische Tätigkeiten wie Klonierungs-, PCR-, Zellkulturtechniken; molekularbiologisches Arbeiten, Bioreaktions- und Fermentationstechniken, mikrobiologisches Arbeiten
  • Aus- und Bewertung von Analysen-, Mess- und Prüfwerten unter Berücksichtigung der legislativen Vorgaben
Zum Studium (Studienakademie)
  • duales und praxisorientiertes Studium im Verbund der Staatlichen Studienakademie Berufsakademie Riesa
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Ausbildungsbeginn: jeweils 1. Oktober des Jahres
  • Vergütung: gemäß TVA-L BBiG
  • Abschluss: Bachelor of Science im Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik – Studienrichtung Biotechnologie
Ansprechpartner
  • Prof. Dr. Carsten Werner (0351/4658532) – Leiter des Forschungsbereiches Biofunktionelle Polymermaterialien am Max-Bergmann-Zentrum des IPF
  • Bewerbungen erbeten an: Personal und Soziales, Susanne Otto, Postfach 120 411, 01005 Dresden
Am IPF werden jedes Jahr bis zu drei Studienplätze vergeben.
Weitere Links
BA Riesa

Industriemechaniker/in

Ausbildungsinhalte
  • Ausbildung findet hauptsächlich im Bereich Forschungstechnik statt
  • Fertigung und Herstellung von Einzelteilen, Vorrichtungen, wissenschaftlichen Geräten und Apparaturen mit hohen Anforderungen an Präzision und Qualität
  • Handwerkliche Grundkenntnisse wie Feilen, Sägen, Biegen, Löten, Kleben und Schweißen
  • Lesen, Verstehen und Umsetzen von technischen Zeichnungen und Fertigungsmaterialien
  • maschinelles Zerspanen wie Bohren, Drehen, Fräsen und Schleifen
  • Programmieren und Einrichten von CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen
  • Planung und Steuerung von Abläufen sowie Wartung und Montage von Geräten
Zur Ausbildung
  • betriebliche Ausbildung in Kooperation mit dem Berufsschulzentrum „Otto Lilienthal“ Freital und der IHK Dresden
  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
  • Ausbildungsbeginn: jeweils mit Schulbeginn Sachsen
  • Vergütung: gemäß TVA-L BBiG
Einstellungsvoraussetzungen
  • Realschulabschluss oder Abitur mit guten Noten, besonders in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Informatik
  • Handwerkliches Talent, Interesse und Verständnis für moderne Maschinen und technische Systeme
  • Räumliches Vorstellungsvermögen und kreatives Denken
Ansprechpartner
  • Mirella Staecker (0351/4658443) – Abt. Gerätebau und Werkstattservice
  • Bewerbungen erbeten an: Personal und Soziales, Susanne Otto, Postfach 120 411, 01005 Dresden
Medien


Video des BerufeTV der Bundesagentur für Arbeit


Weitere Links

Bereich Forschungstechnik
BSZ Freital
 
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